200 km | Rondje Achterhoek
Ein Besuch in den Niederlanden
Unsere Route führt uns durch das westliche Münsterland in die niederländische Provinz Gelderland. Wir bleiben im östlichen Teil von Gelderland, im Achterhoek. Die Gegend ist vor allem für ihre Landwirtschaft und für die vielen Schlösser und Gutshäuser bekannt.
Nach etwas mehr als 50 km haben wir die Grenze zu den Niederlanden erreicht. Auch hier nehmen wir, wenn möglich, kleine, verkehrsarme Straßen und Radwege. Zur Halbzeit sind wir in Zutphen. Die historische Stadt an der Ijssel bietet viele Möglichkeiten für einen kleinen Verpflegungsstopp.
Auf dem Rückweg bleibt es zunächst recht ländlich und typisch niederländisch. Später passieren wir die bei deutschen Shopping-Touristen beliebte Grenzstadt Winterswijk. Das letzte Viertel der Strecke führt uns durch den Kreis Borken zurück zum Ziel am Leo.Streckenlänge: 207 km
Höhenmeter: ca. 300 hm
Maximalzeit: 13,5 h
200 km | In die Grafschaft
Frühlingsfahrt nach Bad Bentheim und durch die Baumberge
Wir fahren von Dorsten durch das Münsterland immer in nördlicher Richtung. Schnell sind wir im Grünen und erreichen schon nach einer Stunde Velen. Bis Gronau fahren wir auf ruhigen, verkehrsarmen Straßen durch typisch landwirtschaftlich geprägte Regionen und durchqueren regelmäßig kleinere Ortschaften.
Bei Epe, überqueren wir zum ersten Mal die Dinkel, der wir ein Stück folgen. Kurz hinter Gronau, in den Niederlanden, erreichen wir die erste Kontrolle. Bis zur zweiten Kontrolle in Bad Bentheim sind es nur 15 km. Da die Grafschaft auf einem kleinen Höhenzug liegt, müssen wir ein paar Höhenmeter überwinden.
Mit ordentlich Schwung verlassen wir Bad Bentheim. Es geht wieder sehr ländlich werten, bis wir zur Radbahn Münsterland erreichen. Auf der Trasse geht es für ca. 10 km weiter in Richtung Baumberge. Wir verlassen die Bahntrasse, werden mit einem schönen Blick auf Laer belohnt und nehmen Kurs auf das Stift Tilbeck. Hier ist die dritte Kontrolle.
Die letzte Etappe beginnt mit der Fahrt durch das Stevertal. Von hier aus geht es durch die Hügel der Baumberge. Schnell wird es wieder flacher und wir erreichen den Merfelder Bruch und die letzten kleinen Hügel, die uns von Dorsten trennen.
Streckenlänge: 207 km
Höhenmeter: ca. 750 hm
Maximalzeit: 13,5 h
200 km | Montferland-Diepenheim Rundfahrt
Zur Motte Montferland – Brevet mit Gravel-Variante
Wir besuchen das schöne Gelderland. Diesmal fahren wir zuerst ins Montferland. In der Nähe der Stadt Zeedam erreichen wir den ersten Kontrollpunkt.
Von hier aus geht es quer durch die Region Achterhoek nach Diepenheim. Auf dem Weg liegen sehr ländliche Abschnitte und ab und zu ein kleines Waldstück. Von Diepenheim aus treten wir den Rückweg an. Über Südlohn fahren wir zurück nach Dorsten. Auf dem Weg liegen noch einige schöne Ortschaften mit Verpflegungsmöglichkeiten. Die Strecke ist eher flach und ländlich.
Die Gravel-Variante unterscheidet sich bis Zeedam kaum von der Straßen-Variante. Danach nimmt die Schotterstrecke immer wieder einen anderen Verlauf. Mal geht es auf dem Naturweg durch den Wald, mal auf dem Schotterweg am Bach entlang.Teilweise sind die Wege unbefestigt und sandig. Technisch anspruchsvoll wird es aber nicht. Profilierte Reifen mit einer Mindestbreite von 33 mm sind dennoch empfehlenswert.
Streckenlänge: 205 km
Höhenmeter: ca. 350 hm
Maximalzeit: 13,5 h
200 km | Ins Driland
Zum Dreiländersee – Brevet mit Gravel-Variante
Das Brevet führt durch das westliche Münsterland, vorbei am Pröbstingsee bei Borken, auf kurzem Weg in die Niederlande. Hinter Winterswijk geht es schnell voran bis zur ersten Kontrolle in Neede.Von dort geht es hauptsächlich nach Osten.
Ruhige niederländische Straßen und Wege führen uns durch Wälder und Wiesen. Kurz vor der zweiten Kontrolle kreuzen wir die Grenze. Nachdem wir die Dinkel überquert haben, erreichen wir das Driland, wo die Niederlande, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen aufeinandertreffen.Am Dreiländersee liegt die zweite Kontrolle.
Auf dem Rückweg bleibt es ländlich. Wir passieren Münsterländer Ortschaften und kommen nach einem kurzen Abstecher auf der Radbahn Münsterland nach Billerbeck. Anschließend fahren wir durch die Baumberge auf einer kurvenreichen Landstraße. Anschließend durchqueren wir den Merfelder Bruch, wo die Dülmener Wildpferde lau Hause sind. Von hier sind es noch 30 Kilometer bis zum Ziel in Dorsten.
Streckenlänge: ca. 207 km
Höhenmeter: ca. 450 hm
Maximalzeit: 13,5 h
300 km | Quer durch den Teuto
Von Ost nach West durch den Teutoburger Wald
Nach dem Start in Dorsten fahren wir zunächst der aufgehenden Sonne entgegen. Wir kommen durch das ehemalige Sperrgebiet Borkenberge und erreichen hinter Senden den Dortmund-Ems-Kanal. Auf der neu asphaltierten Trasse ist morgens noch nicht so viel los und es rollt gut. Bei Münster-Hiltup verlassen wir den Kanal und fahren weiter nach Osten, um die erste Kontrolle in Everswinkel zu erreichen. Erst danach biegen wir nach Norden ab und überqueren die Ems.
Langsam kommt der Teutoburger Wald in Sicht. Nach dem ersten Anstieg lassen wir das Schloss Iburg rechts liegen und fahren über die vielen landschaftlich reizvollen Hügel, bis wir kurz vor dem östlichsten Punkt der Strecke die Hase-Else-Bifurkation erreichen. Ab hier orientieren wir uns in die entgegengesetzte Richtung. Südlich von Osnabrück führt die Route durch Obstwiesen, Wälder und kleine Ortschaften, bis wir den Mittellandkanal überqueren. Wenige Kilometer später erreichen wir die Kontrolle. Hier können wir uns stärken und das letzte Drittel der Strecke in Angriff nehmen.
Hinter der Kontrolle geht es über die letzten Hügel und anschließend wieder über den Dortmund-Ems-Kanal weiter zur letzten Kontrolle. Ab Rheine verläuft die Strecke in flachem Gelände. Wir radeln durch typische münsterländische Dörfer und Ortschaften. Meist auf verkehrsarmen, ruhigen Straßen und asphaltierten Feldwegen verläuft unser Weg zielstrebig nach Süden.
Streckenlänge: 316 km
Höhenmeter: ca. 1.250 hm
Maximalzeit: 20 h
300 km | Expeditie Overijssel
Erkundung der Ijssel, durch Dünen und Heidelandschaft zurück
Diesmal treibt uns die Lust auf ruhige Straßen und Radwege abseits des Autoverkehrs noch etwas weiter nach Norden in die Provinz Overijssel. Durch das westliche Münsterland fahren wir meist verkehrsarm bis zur Grenze. Auch in den Niederlanden sind wir häufig sehr ländlich unterwegs.
Kurz vor Zutphen erreichen wir nach ca. 90 km den ersten Kontrollpunkt und überqueren anschließend die Ijssel. Dem Fluss und seinen ruhigen Nebenarmen folgen wir bis fast ans Ijsselmeer nach Zwolle. Hinter Zwolle wechseln wir die Richtung um dem Lauf der kleinen Vecht nach Osten zu folgen. Durch Wiesen und Wälder fahrend erreichen wir die Sahara bei Ommen. Von hier aus geht es durch Wald und Heide zum Schloss Eerde.
Weiter südlich durchqueren wir den Nationalpark Sallandse Heuvelrug. Die Heidelandschaft ist hier von Dünen geprägt. Wir müssen also einige Hügel überwinden. Weiter geht es Richtung Süden über gut ausgebaute Straßen, eine Bahntrasse und durch einige typisch niederländische Ortschaften.
Nach ca. 265 km erreichen wir die letzte Kontrolle in Winterswijk. Nun folgt der Endspurt durch das Münsterland. Die Zielkontrolle ist wahlweise bei km 316 in Dorsten oder bei km 306 in Rhade. Dies ist vor allem für diejenigen gedacht, die auf das Zeitlimit achten müssen.
Streckenlänge: 306 km (316 km)
Höhenmeter: ca. 550 hm
Maximalzeit: 20 h
300 km | Ins Osnabrücker Land
Große Runde durch den UNESCO Geopark TERRA.vita
Unsere Reise beginnt in Dorsten, von wo aus wir zunächst durch das Münsterland in Richtung Osten fahren. Wir passieren das ehemalige Sperrgebiet Borkenberge und erreichen den Dortmund-Ems-Kanal. Die neu asphaltierte Trasse ist morgens noch relativ leer und wir kommen gut voran. Bei Münster-Hiltrup verlassen wir den Kanal und fahren weiter nach Osten, um die erste Kontrolle in Everswinkel zu erreichen. Erst danach biegen wir nach Norden ab und überqueren die Ems.
Langsam taucht der Teutoburger Wald in der Ferne auf. Nach dem ersten Anstieg lassen wir das Schloss Iburg rechts liegen und fahren durch die vielen, landschaftlich reizvollen Hügel des Teutoburger Waldes. Immer wieder führt die Strecke durch kleine Ortschaften mit Verpflegungsmöglichkeiten. Wir umrunden Osnabrück in einem großen Bogen und erreichen Ibbenbüren. Einen Hügel weiter, bei Rheine, überqueren wir die Ems und kehren ins Münsterland zurück.
Nun müssen wir nur noch das letzte Drittel der Strecke bis ins Ziel zurücklegen. Meist fahren wir auf ruhigen, gut ausgebauten kleinen Straßen. Ein paar Kilometer Trasse sind ebenfalls dabei. Die Strecke ist größtenteils flach und sehr ländlich.
Streckenlänge: 306 km
Höhenmeter: ca. 1.250 hm
Maximalzeit: 20 h
400 km | Dümmer geht immer
Durch den Teuto zum Dümmer See
Der Start in Haltern bringt unsere Ausgangsposition schon ein Stück nach Osten. Was liegt also näher, als auch in diese Richtung zu starten. Auf teils neuen, teils bekannten Wegen geht es durch das Münsterland.
Bei Warendorf überqueren wir die Ems. Kurz vor Bielefeld wechseln wir die Richtung, um die ersten Hügel des Teuto zu überwinden. Für eine ganze Weile bleibt es dann auch noch schön hügelig. Flach wird es erst wieder, nachdem wir Preußisch Oldendorf durchquert haben.
Wir lassen den Naturpark Dümmer links liegen und gelangen auf die nördliche Seite des Dümmer Sees. Erst bei Steinfeld, nachdem wir den Bökenberg (100 m ü. NN) bezwungen haben, erreichen wir den nördlichsten Punkt der Strecke. Da wir nun schon ca. 250 km hinter uns haben, verläuft der Rückweg relativ geradlinig. Hinter Bramsche warten noch ein paar kleinere Hügel auf uns. Dann geht es auf die letzten Kilometer durch das Münsterland.
Am Zielort in Haltern am See besteht die Möglichkeit, mit dem Wohnmobil oder Zelt gegen eine kleine Gebühr zu übernachten.
Streckenlänge: 406 km
Höhenmeter: ca. 1.700 hm
Maximalzeit: 27 h
400 km | Durch Teuto und Egge
Wo Fuchs und Hase zu Hause sind
Nach dem Start in Haltern fahren wir wieder in Richtung Osten, um in den Teutoburger Wald zu gelangen. Wir erreichen den Teutoburger Wald bei Bielefeld. Von hier führt die Strecke durch das Weserbergland bis in die südlichen Ausläufer des Eggegebirges. Es erwarten uns hügelige, erlebnisreiche Abschnitte. Die Verpflegungslage ist zwar relativ gut, dennoch sollte man nachts behutsam mit seinen Vorräten umgehen und jede Gelegenheit zum Auffüllen der Trinkflaschen nutzen.
Die meisten Anstiege sind gut zu schaffen, auch wenn ein paar anspruchsvolle Abschnitte dabei sind. Wir fahren größtenteils durch landwirtschaftlich geprägte Gebiete mit vielen Feldern, durchqueren aber auch größere Waldgebiete. Auf dem Rückweg wird es wieder flach und schön ländlich.
In Haltern am See, dem Start- und Zielort, besteht die Möglichkeit, mit dem Wohnmobil oder Zelt gegen eine kleine Gebühr zu übernachten.
Streckenlänge: 406 km
Höhenmeter: ca. 3.000 hm
Maximalzeit: 27 h
600 km | Brevet an der Leine
Durchs Weserbergland zur Leine
Nach dem Start in Haltern erreichen wir nach ca. 100 km die erste Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück. Die Strecke bis dahin ist größtenteils flach. Wir fahren noch ein paar Kilometer auf einer Trasse und kleinen asphaltierten Feldwegen, bevor wir in Altenbecken den ersten Anstieg erreichen.
Die Strecke bleibt zunächst hügelig. Bevor wir den höchsten Punkt der Strecke im Solling erreichen, machen wir eine kurze Rast in Holzminden. Sobald wir die Leine erreichen, ändern wir unsere Fahrtrichtung nach Norden. Erst bei Alfeld verlassen wir die Leine und fahren in einem weiten Bogen nach Hameln. Weiter geht es über die grünen Hügel des Weserberglandes bis nach Bad Salzuflen.
Wir fahren weiter und besuchen noch schnell das Wiehengebirge, bevor wir Kurs auf das Münsterland und unser Ziel in Haltern am See nehmen. Die restlichen Kilometer sind größtenteils flach. Langweilig wird es aber nicht. Auf unserem Weg liegen der Dortmund-Ems-Kanal, die Rieselfelder bei Münster und die letzten Höhenmeter bewältigen wir in den Baumbergen.
Streckenlänge: 605 km
Höhenmeter: ca. 4.800 hm
Maximalzeit: 40 h